Endlich rollt er also nun, der Ball, bei der Fußball-WM in Katar. Jedes Team hat seinen ersten Auftritt in der Vorrunde absolviert. Und die Darbietungen der 32 WM-Teilnehmer haben durchaus erste Fingerzeige für den weiteren Turnierverlauf geliefert.

Da sind zum einen furiose Auftritte wie von den Teams aus Spanien und England, die ihre Auftaktpartien genutzt haben, um sich als veritable Titelanwärter zur präsentieren. Gleichzeitig gab es unerwartet schmerzliche Abstürze von selbsternannten Favoriten wie Argentinien und Deutschland, für die das Turnier womöglich schneller zu Ende geht, als von den meisten erwartet worden ist.

Die Abrechnung nach dem ersten Vorrundenspieltag fällt einigermaßen gemischt aus. Sportlich hat das Turnier noch nicht seine Temperatur erreicht, was sicherlich auch an den zahlreichen Nebengeräuschen gelegen hat. Stichwort: „One Love“-Binde. Nein, der Funke ist noch nicht übergesprungen. Auf den Rängen herrschte oftmals dröhnende Stille. Aber auch auf dem Feld kam selten Spannung und Dramatik auf. Allein vier der 16 Partien endeten torlos 0:0.

So gilt auch für die gesamte WM wie für eine große Gruppe der Teams: Da ist noch Luft nach oben.