Premier League
FC Liverpool und Manchester United stehen zum Verkauf – Saudi-Arabien hat Interesse

Jürgen Klopp könnten unruhige Zeiten bevorstehen, wenn der FC Liverpool den Besitzer wechseln sollte

© Peter Powell / DPA

Zwei der berühmtesten Fußballvereine der Welt stehen zum Verkauf. Nach dem FC Liverpool teilt auch Manchester United mit, für Angebote offen zu sein. Die Liste angeblicher Interessenten ist lang. Auch der Sportminister Saudi-Arabiens bekundet Interesse. 

Bei Anhängern von Manchester United sorgte die Nachricht für Erleichterung und Euphorie, beim FC Liverpool eher für Unsicherheit. Nach dem Inhaberwechsel beim FC Chelsea stehen nun die beiden wohl traditionsreichsten Fußballvereine aus England vor einem möglichen Verkauf. Die Liste mutmaßlicher Interessenten umfasst Royals aus dem Mittleren Osten, Superreiche aus Großbritannien und den USA und einige Internetriesen.

Die Glazers, seit 2005 umstrittene Inhaber des englischen Rekordmeisters Manchester United, ließen am Dienstag mitteilen, dass sie einen Verkauf in Betracht ziehen, was nicht heißt, dass es auch dazu kommt. „Wir werden sehen, wo das hinführt“, sagte Avram Glazer dem TV-Sender Sky News. Der 62-Jährige ist seit dem Tod seines Vaters Malcolm im Jahr 2014 auch Vorsitzender der Reds gemeinsam mit seinem Bruder Joel.

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Der FC Liverpool hat Wert beträchtlich gesteigert

Drei Wochen vorher war überraschend bekannt geworden, dass die US-amerikanische Fenway Sports Group (FSG), seit 2010 Inhaberin des FC Liverpool, offen für Angebote ist. Laut einem Bericht von „The Athletic“ schätzen Experten den Verkaufswert auf über fünf Milliarden Dollar (ca. 4,8 Milliarden Euro) – mehr als das Zehnfache der 343 Millionen, die die vom…