„Totaler Schock“: Henrichs spricht über seine Nichtnominierung zur WM

Benjamin Henrichs

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Benjamin Henrichs hat seine Nichtnominierung für die Weltmeisterschaft geschockt. Er hatte eine Berufung in das DFB-Team erwartet.

Die Nominierungen für den WM-Kader seitens Hansi Flick haben vor dem Turnierstart für die ein oder andere Diskussion gesorgt. Und natürlich auch für Enttäuschungen bei manchen Spielern. Für Benjamin Henrichs etwa war seine Nichtnominierung ein „totaler Schock“.

„Ich erzähle das jetzt als Benny, als Person“, erklärte Benjamin Henrichs in seinem eigenen Stream als er ankündigte, ein paar Worte zu seiner Nichtnominierung zu sagen. Der Leipziger hat es nicht ins Aufgebot von Hansi Flick geschafft und muss die Weltmeisterschaft von zuhause aus verfolgen.

„Ich muss sagen, dass ich damit gerechnet habe, dass ich dabei bin“, führte er direkt zu Beginn aus. Seine Erklärung: „Weil ich die letzten drei Male immer dabei gewesen bin. Beim letzten Mal […] wurde ich für Marco Reus nachnominiert. Ich habe in Leipzig in letzter Zeit zwar weniger gespielt, aber wenn ich gespielt habe, waren es eigentlich immer gute Leistungen.“

Mit Hansi Flick sei er in der Zeit zwischen den letzten Auftritten der Nationalelf und der Kader-Nominierung auch noch im regelmäßigen Austausch gewesen. „Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl“, erinnerte sich der 25-Jährige an diese Phase.

„Es war ein totaler Schock für mich – total enttäuschend. Auch weil ich – wie gesagt – nicht davon ausgegangen bin“, blickte Henrichs auf die für ihn ernüchternde Entscheidung zurück. „Ich habe Flick danach auch nochmal geschrieben, dass ich trotzdem weiter Gas gebe. Einfach weil ich das auch so gelernt habe, auch in Leipzig.“

Diese für ihn große Enttäuschung sei auch der Grund…