Defensiv-Problem: Muss Kimmich jetzt Deutschland retten?

Joshua Kimmich

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Hansi Flick denkt über Umstellungen in der Deutschland-Abwehr nach. Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger ist und bleibt eine Option.

Die Defensive bereitet der deutschen Nationalmannschaft große Sorgen. Nun rückt das Gedankenspiel, Joshua Kimmich mit in die Viererkette zu ziehen, wieder einmal in den Fokus.

Für das Auftaktspiel gegen Japan entschied sich Hansi Flick dazu, auf einen gelernten Rechtsverteidiger zu verzichten. Niklas Süle übernahm den Part, wodurch Nico Schlotterbeck in die Innenverteidigung neben Antonio Rüdiger rutschte.

Ein Experiment, das gescheitert ist. Während in der Offensive zwar gut und gerne auch das 2:0 hätte erzielt werden können, zeigte sich die Abwehr gegen die Konter der Japaner dennoch viel zu anfällig. Vor allem Schlotterbeck wirkte unsicher und fehleranfällig. Bereits kurz nach der 1:2-Pleite, wie auch am Tag danach, werden die Stimmen lauter, die eine Umstellung der Viererkette fordern.

Der Tenor: Süle müsste in die Innenverteidigung neben Rüdiger rücken, Schlotterbeck dafür auf die Bank.

Allerdings schien Flick nicht wirklich das Vertrauen in Thilo Kehrer zu setzen, weshalb er ohne richtigen Rechtsverteidiger spielen ließ. Der beste Außenverteidiger im Kader für die rechte Seite ist und bleibt Joshua Kimmich.

Kimmich als Rechtsverteidiger? Flick denkt über notwendige Änderungen nach

Entsprechend kommt die Frage auf, ob der Bundestrainer nicht mindestens überlegen müsste, den Sechser auf diese Position zu stellen.

„Sie können davon ausgehen, dass wir jede Personalie und jede Position diskutieren. Das ist unsere Aufgabe, die Mannschaft so aufzustellen, dass sie gegen den jeweiligen Gegner top besetzt ist“,…