Raumfahrt
Esa-Raumfahrt bietet USA und China Paroli

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen stehen auf dem Esa-Ministerratstreffen für ein Gruppenfoto zusammen. Die europäische Raumfahrtagentur Esa erhält ein deutlich erhöhtes Drei-Jahres-Budget in Höhe von 16,9 Milliarden Euro. Foto

© Eric Lalmand/BELGA/dpa

Mit erhöhten Milliarden-Investitionen wollen die Europäer im Weltall mit den USA und China mithalten. Deutschland ist dabei ein wichtiger Förderer der europäischen Raumfahrtagentur Esa.

Die europäische Raumfahrtagentur Esa will mit einem deutlich erhöhten Budget mit den USA und China im All mithalten und neue Missionen zum Mond starten. Auf dem Esa-Ministerratstreffen in Paris gaben die 22 Mitgliedsländer am Mittwoch grünes Licht für ein Drei-Jahres-Budget in Höhe von 16,9 Milliarden Euro. Gegenüber dem bisherigen Budget ist das ein Plus von 17 Prozent – eigentlich hatte die Esa allerdings eine Erhöhung auf rund 18 Milliarden Euro angestrebt. Deutschland, Frankreich und Italien sind Hauptfinanzgeber der Esa.

„Durch diese Investition bauen wir ein Europa auf, dessen Raumfahrtprogramm seine politische und künftige wirtschaftliche Stärke widerspiegelt“, sagte Esa-Chef Josef Aschbacher. „Wir stärken die Raumfahrt in Europa und leiten eine neue Ära ein, die von Ehrgeiz, Entschlossenheit, Stärke und Stolz geprägt ist.“ Vorangetrieben werden soll unter anderem die Erkundung von Mond und Mars. Entschieden wurde auch, die europäische Beteiligung an der Raumstation ISS bis 2030 fortzusetzen, damit die Arbeit der Esa-Astronauten dort weitergehen kann.

Deutschland soll Führungsrolle einnehmen

„Deutschland wird in der Exploration und der astronautischen Raumfahrt weiterhin eine Führungsrolle innerhalb der Esa einnehmen“, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). „Damit gewährleisten wir den Weiterbetrieb der ISS und die…