Prince of Wales
Rache für britische Raketen-Lieferung: Prinz William gerät ins Visier russischer Hacker

Die Webseite des Prinzen von Wales wird von russischen Hackern attackiert. Bisher hält sie stand.

© Alastair Grant / Getty Images

Die prorussische Hacker-Gruppe „Killnet“ meldet auf Telegram Angriffe auf britische Internetseiten. Auch den Prinzen von Wales haben die Angreifer im Visier – arbeiten aber dilettantisch.

„Heute funktioniert die Internetseite nicht. Vielleicht liegt das daran, dass Großbritannien die Ukraine mit hochpräzisen Lenkraketen versorgt!“ – mit dieser Nachricht bekannten sich prorussische Hacker von „Killnet“ kürzlich zu einem Angriff auf die Internetpräsenz von Prinz William und Prinzessin Kate. Tatsächlich war die Seite des Prinzen daraufhin kurz nicht erreichbar, bevor man binnen kürzester Zeit Schutzmechanismen vorschaltete, die virtuelle Attacken, wie sie aus Russland kamen, effektiv abwehrt. 

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Webseite des Prinzen nur kurz gestört

Bei dem „Hack“ handelte es sich um einen sogenannten „DDoS-Angriff“. Dabei flutet man eine Internetseite oder einen Server mit so vielen Anfragen, dass das Ziel unter der Last zusammenbricht. Diese Form der Störung gilt als sehr einfache Form eines Angriffs, normalerweise ist es sehr leicht, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Daten oder geheime Informationen erbeutet man durch einen „DDos“ generell nicht.

Entsprechend kurz hielt der Effekt an und die Homepage des Prinzen war schnell wieder erreichbar. Alles, was von der kurzen Unterbrechung bleibt, ist eine vorgeschaltete Sicherheitsabfrage, um massenhafte Zugriffe aus einer Quelle zu unterbinden.

Die Cyber-Attacken schrieb sich „Killnet“…