Wegen Finanzbetrug
„Gelogen für massive Vorteile“: Trump und drei seiner Kinder müssen im Herbst 2023 vor Gericht

Ex-US-Präsident Donald Trump mit einem skeptischen Blick

© Joe Raedle / AFP

Ex-Präsident Donald Trump hat diverse Ermittlungen und Untersuchungen am Hacken. Wegen einer soll er im nächsten Jahr nun vor Gericht. Es geht um viel Geld.

Der New Yorker Zivilprozess gegen Ex-US-Präsident Donald Trump und seine drei ältesten Kinder wegen mutmaßlichen Finanzbetrugs wird frühestens im Oktober kommenden Jahres beginnen. Der zuständige Richter Arthur Engoron vom Obersten Gerichtshof von Manhattan setzte am Dienstag den 2. Oktober 2023 als Verhandlungstermin an. Trumps Anwälte werden sehr wahrscheinlich versuchen, den Prozessbeginn noch weiter hinauszuzögern.

Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York, Letitia James, hatte Trump und seine drei ältesten Kinder im September wegen des Vorwurfs massiver Finanzbetrügereien zivilrechtlich verklagt. Die Familienholding Trump Organization soll über Jahre hinweg den Fiskus, Banken und Versicherungen über den wahren Zustand ihrer Finanzen getäuscht haben, um sich finanzielle Vorteile zu verschaffen.

Donald Trump könnte Kontrolle über Holding verlieren

James warf Trump vor, „gelogen“ zu haben, um sich „massive Vorteile zu verschaffen“. Mit Hilfe seiner Kinder und anderer Mitarbeiter habe er den Wert seiner Besitztümer künstlich um Milliardensummen aufgeblasen, um günstige Kredite und Versicherungsverträge zu ergattern. In anderen Fällen seien die Werte betrügerisch nach unten manipuliert worden, um weniger Steuern zu zahlen.

James strebt Geldstrafen in Höhe von mindestens 250 Millionen Dollar (253 Millionen Euro) für Trump und seine Kinder Donald Junior, Ivanka und Eric an. Außerdem will sie Trump und seinen Kindern verbieten lassen, Geschäfte im…