Paketzustellung
Zur Weihnachtszeit kommt das DHL-Paket nicht Zuhause an: Warum Sie nicht per Nachnahme bestellen sollten

Bei DHL bedeutet die Weihnachtszeit vor allem massiven Stress. Bestimmte Dienstleistungen müssen dann zurückgestellt werden.

© Jonas Walzberg / DPA

Die meisten Menschen dürften ihre Pakete mit Paypal, Kreditkarte, Vorkasse oder Rechnung bezahlen – doch die Nachnahme wird noch immer oft angeboten und gilt als sicher. Nachteile hat die Barzahlung an der Haustür vor allem in der Weihnachtszeit.

In der Vorweihnachtszeit landen täglich fast neun Millionen Pakete in deutschen Privathaushalten. Als Marktführer tragen die Zusteller:innen von DHL wohl den größten Teil dazu bei. Der Konzern nennt diese Zeit „Starkverkehr“. Damit Sie Ihre Pakete zuverlässig bekommen, können Sie als Empfänger aktiv dazu beitragen, den Paketdiensten die Arbeit möglichst leicht zu machen. Das geht leider mit Einschnitten beim Online-Shopping einher.

Warnung vor „Smishing“

Abzock-Falle mit Paket-SMS: Das sollten Sie tun, wenn Sie eine dubiose Nachricht erhalten

13.04.2021

Keine direkte Zustellung von Nachnahme-Paketen ab November

Wie der stern von DHL erfuhr, sollte man Pakete in „besonders sendungsstarken Wochen“ am besten nicht per Nachnahme bestellen. In einem konkreten Fall wurde ein kleines Paket für unter 20 Euro (zwangsläufig) per Nachnahme geordert und hielt sich im Tracking zunächst an die gewohnte Reihenfolge: elektronische Ankündigung, Vorbereitung auf den Weitertransport, Zustellbasis, Zustellfahrzeug. Doch dann: „Die Sendung konnte nicht zugestellt werden und wird in die Filiale gebracht.“ Irritierend, denn zum angegebenen Zeitpunkt wäre der Empfänger vor Ort gewesen. Einzige Rückmeldung von DHL: „betriebliche Gründe“.

Am gleichen Tag tauchte das Paket dann auch schon in der Filiale auf…