Ärger wegen Regenbogenutensilien
„Von zehn bis 15 Polizisten“ umzingelt: Deutscher Fan gerät offenbar mit katarischer Polizei aneinander

Seine Regenbogenbinde und das Schweißband hätten die Sicherheitskräfte in den Müll geworfen (Symbolbild)

© Abd Rabbo Ammar / ABACA / Picture Alliance

Dafür, dass er eine Binde und ein Schweißband in Regenbogenfarben trug, hat sich ein deutscher Fan in Katar offenbar Ärger mit örtlichen Sicherheitskräften eingehandelt. Er sei „von zehn bis 15 Polizisten“ umzingelt worden. 

Ein deutscher Fußball-Fan hat wegen einer Binde und eines Schweißbandes in Regenbogenfarben während des WM-Spiels zwischen den Niederlanden und Senegal am Montag offenbar Ärger mit der Polizei bekommen. „Mitte der zweiten Halbzeit wurde ich von vier Polizisten von meinem Platz eskortiert, stand in den Katakomben umzingelt von zehn bis 15 Polizisten, die mich aufgefordert haben, die Binde abzunehmen“, sagte Sportstudent Bengt Kunkel der Deutschen Presse-Agentur. „

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Walisische Fans melden ähnlichen Vorfall

Ihm sei gesagt worden: „Entweder nehmen wir deine Binde und dein Schweißband oder wir nehmen dich mit. Dann habe ich es natürlich auch abgegeben.“

Einen ähnlichen Vorfall hatten walisische Fans beim Spiel gegen die USA erlebt, als ihnen Regenbogenhüte abgenommen worden waren. Kunkel betonte, dass er ein Zeichen setzten wollte. „Gianni Infantino hatte erzählt, dass Regenbogenbinden und Regenbogenflaggen im Stadion erlaubt seien. Dann sollte er zu seinem Wort stehen. Aber das war nicht der Fall.“ Seine Sachen seien im Müll entsorgt worden.

yks
DPA

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