Nur kurz nachdem die neue Netflix-Serie „1899“ angelaufen ist, meldete sich die brasilianische Comicbuch-Autorin Mary Cagnin und behauptete, dass mehrere Teile der Serie von ihr geklaut seien.

 

„Ich bin geschockt“, schreibt Cagnin auf Twitter, „dass die Serie ‚1899‘ einfach identisch mit meinem Comic ‚Black Silence‘ ist, der 2016 veröffentlicht wurde.“ Sie erwähnt die Pyramide, das Schiff, die multinationale Crew und vermutet, dass die Serienmacher ihr Werk auf einer internationalen Comicmesse entdeckt haben. Dann twittert sie noch, dass es „unzählige Fälle von Gringos“ gäbe, „die uns kopieren“, egal ob Filme, Serien oder Musik, und zielt vor allem auf den Kinoerfolg „Life of Pi“ ab. Tatsächlich hat der kanadische Schriftsteller Yann Martel, dessen Geschichte so erfolgreich verfilmt wurde, zugegeben, dass er sich von einem brasilianischen Buch habe inspirieren lassen.

Baran Bo Odar und Jantje Friese, die Macher von „1899“ und dem internationalen Serienerfolg „Dark“, sehen sich zu Unrecht beschuldigt und sagen, ihnen sei weder die Brasilianerin noch ihr Werk bekannt und beteuern, dass sie niemals andere Künstler bestehlen würden, schließlich seien sie ja selbst Künstler. Der Fall liegt nun bei den Anwälten.

Ehepaar und erfolgreiche Filmemacher: Baran Bo Odar und Jantje Friese

„Stranger Things“: erinnert an „E.T.“ und „Goonies“

Der Serienerfolg „Stranger Things“ hat sehr viele Reminiszenzen an die Abenteuerfilme der 1980er wie etwa „Die Goonies“ und „E.T.“ von Steven Spielberg oder das Coming-of-Age-Drama „Stand By Me“ nach einer Geschichte von Stephen King. Doch weder Spielberg noch King beschwerten sich in irgendeiner Form bei Ross und Matt Duffer, den Schöpfern von „Stranger Things“.

Es war ein relativ unbekannter Filmemacher namens Charlie Kessler, der in seinem Kurzfilm „Montauk“ die Geschichte eines Jungen erzählt, der spurlos verschwindet, vor dem Hintergrund paranormaler Ereignisse in einer Kleinstadt, die zufällig in der Nähe einer mysteriösen…