1. FC Köln kämpft um Hector: „Ich bin gegen Deadlines“

Jonas Hector

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Der 1. FC Köln kämpft um den Verbleib von Jonas Hector. Eine Frist will man seinem Kapitän in den Gesprächen aber nicht setzen.

Der 1. FC Köln kämpft um den Verbleib von Jonas Hector. Eine Frist will man seinem Kapitän in den Gesprächen aber nicht setzen.

Nach 13 gemeinsamen Jahren könnten Jonas Hector und der 1. FC Köln ab dem kommenden Sommer getrennte Wege gehen. Der Vertrag des 32-Jährigen läuft bekanntlich aus – und noch immer ist offen, ob Hector diesen verlängert. Ein Karriereende scheint genauso möglich wie eine Verlängerung oder ein Wechsel in die USA.

Für die Geißböcke ist der Linksverteidiger nach wie vor eine wichtige Stütze, weshalb es für den Verein von immenser Bedeutung wäre, wenn Hector sich zu einem Verbleib durchringen würde. Allzu viel Druck möchte man auf den Kapitän aber nicht ausüben, wie Geschäftsführer Christian Keller im Gespräch mit der Kölnischen Rundschau erklärte: „Ich bin gegen Deadlines!“

Die Effzeh-Planungen scheint Hectors Entscheidung ohnehin nur bedingt zu beeinflussen – auch wenn sich der Linksverteidiger erst am Saisonende festlegen sollte. „Selbst wenn wir lange warten würden und vorsorglich Ersatz geholt hätten, finden wir immer einen Platz für Jonas“, versicherte Keller.

„Ich habe mich mehrfach mit ihm ausgetauscht und die Stoßrichtungen sind klar. Wir hätten gerne, dass er mindestens eine Saison weiterspielt, und er überlegt noch“, teilte der Geschäftsführer den aktuellen Stand mit. Ein wenig Schmeichelei darf bei solchen Gesprächen natürlich nicht fehlen, weshalb Keller betonte, dass Hector „aktuell der beste Linksverteidiger in Deutschland“ für ihn sei.

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