Sonne, Mond und Sterne
Zwei Sternschnuppenströme erleuchten den Dezember

Eine Sternschnuppe leuchtet neben der Milchstraße am Himmel über dem Walchensee. Foto

© Matthias Balk/dpa

Eine Menge Sternschnuppen bietet der Dezember-Himmel. Der Höhepunkt ist in der Mitte des Monats – mit stündlich bis zu 120 Sternschnuppen, darunter auch Boliden oder Feuerkugeln.

Der Dezember beschert uns gleich zwei Sternschnuppenströme. Vom 6. bis 16. machen sich die Geminiden bemerkbar. Sie scheinen dem Sternbild der Zwillinge zu entströmen. Das Maximum ist in der Nacht vom 13. auf 14. Dezember zu erwarten. Mit stündlich bis zu 120 Sternschnuppen, darunter auch Boliden oder Feuerkugeln, kann gerechnet werden.

Viel weniger Meteore liefern die Ursiden. Ihre Tätigkeit erfolgt vom 16. bis zum 25., wobei ihr Ausstrahlungspunkt oder Radiant im Kleinen Bären, lateinisch Ursa Minor genannt, liegt. Da der Radiant zirkumpolar ist, also nicht untergeht, sind die ganze Nacht über Ursidenmeteore zu sehen. Zum Höhepunkt in der Nacht vom 21. auf 22. ist jedoch lediglich mit etwa zehn Sternschnuppen zu rechnen.

Ein spannendes Himmelsereignis ist auch die Opposition des Planeten Mars Anfang Dezember. Mars und Sonne stehen sich dabei von der Erde aus gesehen einander gegenüber. Die Erde überholt unseren äußeren Nachbarplaneten auf der Innenbahn. Schon am 1. Dezember wird mit knapp 82 Millionen Kilometer die geringste Entfernung vom Mars erreicht. Dies entspricht in etwa der halben Entfernung Erde – Sonne. Das Licht überbrückt die Strecke vom Mars zur Erde in viereinhalb Minuten. Die exakte Oppositionsstellung wird am 8. Dezember erreicht.

Mars wird kaum zu übersehen sein

Der rötlich-gelbe Mars ist die ganze Nacht am Firmament vertreten. Um Mitternacht sieht man ihn im Sternbild Stier hoch über unseren Köpfen….