Fußball-WM 1986
Maradonas „Hand Gottes“: Damaliger Schiedsrichter rechtfertigt berühmte Fehlentscheidung erneut

Das berühmte „Hand Gottes“-Tor: Diego Armando Maradona (l., Argentinien) besorgt 1986 gegen Torwart Peter Shilton (England) mit der Hand das zwischenzeitliche 1:0 .

© Sven Simon / Imago Images

Auch 36 Jahre nach Diego Maradonas berühmtem „Hand Gottes“-Tor sieht der damalige Schiedsrichter keine Schuld bei sich für die Fehlentscheidung von 1986.

Der Fußball, mit dem Argentiniens Idol Diego Maradona 1986 sein legendäres „Hand Gottes“-Tor erzielte, ist für einen Millionenbetrag versteigert worden. Zum Kauf angeboten hatte den Ball der damalige Schiedsrichter der Partie, der Tunesier Ali Bin Nasser. Er hatte das Handspiel beim 2:1-Sieg der Argentinier gegen England im Viertelfinale der WM 1986 in Mexiko nicht gesehen.

Der Ball erzielte beim Londoner Auktionshaus Graham Budd Auctions einen Preis von zwei Millionen Pfund (umgerechnet rund 2,3 Millionen Euro).

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Maradona, der 2020 im Alter von 60 Jahren starb, hatte später angegeben, der Ball sei „ein bisschen mit dem Kopf Maradonas und ein bisschen mit der Hand Gottes“ vorbei an Schlussmann Peter Shilton ins Tor gegangen. Dieses Tor und ein weiterer Treffer Maradonas, der später zum besten Tor der WM-Geschichte gewählt wurde, sicherten den Argentiniern das Weiterkommen.

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Der nur 1,65 Meter große Maradona war mit dem Ball aus der eigenen Hälfte bis vor das gegnerische Tor gedribbelt, hatte dabei mehrere Engländer ausgespielt und dann zum 2:0 vollendet.

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