Test gegen Oman
Große Sorgen vor WM-Auftakt gegen Japan: Das sind die größten Problemzonen der DFB-Elf

Zu heiß in Mascat: Thilo Kehrer zeigte im Spiel gegen Oman eine schwache Leistung

© Christian Charisius / DPA

Das Testspiel gegen Oman diente der Gewöhnung ans Wüstenklima und sollte dem Bundestrainer letzte Erkenntnisse vor dem WM-Start liefern. Jetzt wissen wir: Die alten Problemzonen bestehen weiter fort, die Mannschaft muss sich gewaltig steigern. 

Das Testspiel gegen den Oman lässt sich nur eingeschränkt als ernster Probelauf für die Weltmeisterschaft in Katar werten, aber trotzdem gibt es genug Anlass, um sich ernsthafte Sorgen um das DFB-Team zu machen. Der Auftritt der deutschen Nationalmannschaft im Sultan Qaboos Sports Complex in Mascat war schwerfällig, lustlos und fehlerhaft. Sicher: Die hohen Temperaturen von knapp 30 Grad machten einigen DFB-Profis sichtlich schwer zu schaffen, während die Omaner frisch und lauffreudig waren. Sie sind die Temperaturen gewohnt.

Das Klima als Faktor spielte bei der schlechten Leistung von Flicks Team definitiv eine Rolle. Zudem kann man an ein Spiel, in dem eine B-Formation auflief und Flick sieben Wechsel vornahm, nicht die gleichen Maßstäbe anlegen wie an eine Partie in der Nations League oder in der Qualifikation. Und dass Spieler kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft nicht mehr alles riskieren und sich nicht mit Verve in jeden Zweikampf werfen, ist verständlich.

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Dennoch hat sich gezeigt, dass in der Mannschaft vieles nicht passt. Es offenbarten sich Probleme, mit denen sich das Team schon länger herumplagt. Hier ein Überblick der größten Problemzonen:

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