Neben dem Pulitzer-Preis sind die jährlichen National Book Awards die bedeutendsten Literatur-Preise in den Vereinigten Staaten von Amerika. In der Kategorie Belletristik gewann in diesem Jahr Tess Gunty mit dem Roman „The Rabbit Hutch“, in der Kategorie Sachbuch wurde Imani Perry für „South to America: A Journey Below the Mason-Dixon to Understand the Soul of a Nation“ ausgezeichnet.

Ausgezeichnet: die fünf Gewinner-Titel der National Book Awards 2022

In der Lyrik machte John Keene mit „Punks: New & Selected Poems“ das Rennen, bei der Kategorie Jugendliteratur konnte „All my Rage“ von Sabaa Tahir die Jury überzeugen. In der Kategorie für übersetzte Literatur gewann die in Berlin lebende Argentinierin Samanta Schweblin mit dem Buch „Seven Empty Houses“. Die Prämierten reihen sich in eine illustre Runde von Preisträgerinnen und Preisträgern ein, darunter William Faulkner, John Updike, Thornton Wilder, Don DeLillo und Susan Sontag.

Holocaust im Comic: „Maus“ von Art Spiegelman

Zeichner Art Spiegelman wurde bei der Gala am Mittwochabend (16.11.2022) in New York für sein Lebenswerk geehrt. Seine „Maus“-Comics thematisieren Nationalsozialismus und Holocaust in Cartoon-Form. 

jhi/pg (dpa, National Book Foundation)