Handball-EM
DHB-Spitze zu Handball-Frauen: Haben höhere Ziele

DHB-Präsident Andreas Michelmann hatte bei der EM mehr vom Handball-Nationalteam der Frauen erwartet. Foto

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Trotz einer ordentlichen Leistung gegen Rumänien ist für die deutschen Handballerinnen bei der EM Schluss. Beim Verband sind die Macher enttäuscht.

Die Verantwortlichen des Deutschen Handballbundes haben nach dem siebten Platz der Frauen-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft eine gemischte Bilanz gezogen und für die Zukunft höhere Ziele ausgerufen.

„Wenn man es positiv ausdrücken will, haben wir unsere Position unter den ersten Acht gefestigt. Wenn man negativ sein will, kann man sagen, es hat keinen Schritt nach vorne gegeben, was die Platzierung angeht“, sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann und betonte: „Unser Anspruch ist es, in der Zukunft eine Mannschaft zu haben, die reif ist für das Halbfinale.“

Vorzeitige Abreise

Ähnlich fiel das Fazit von DHB-Sportvorstand Axel Kromer aus. „Die Platzierung liegt nicht außerhalb des Rahmens, den man erwarten konnte. Aber natürlich haben wir höhere Ziele und wollen mittelfristig andere Plätze erreichen, die weiter oben liegen“, sagte Kromer.

Die DHB-Auswahl hatte nach drei Siegen und drei Niederlagen im Turnierverlauf sowohl das Halbfinale als auch das Spiel um Platz fünf in Ljubljana verpasst und reiste am Donnerstag in die Heimat zurück. „Leider haben wir den letzten Punch nicht hinbekommen. Sonst wären wir jetzt auf dem Weg nach Ljubljana. Das war unser Traum“, sagte Bundestrainer Markus Gaugisch.

Zugleich betonte der 48-Jährige, der das Amt im April dieses Jahres von Henk Groener übernommen hatte: „Wir haben konsequent und konzentriert gearbeitet und viele gute Sachen etabliert. Was wir…