Mick Schumacher erhält keinen neuen Vertrag beim Formel-1-Rennstall Haas, seinen Platz im Cockpit bekommt in der Saison 2023 Nico Hülkenberg. Mit der Bekanntgabe durch das US-Team am Donnerstagmorgen vor dem letzten Saisonrennen der Formel 1 in Abu Dhabi endete eine wochenlange Hängepartie. Schon vor dem Grand Prix in den USA im Oktober hatte Haas-Teameigner Gene Haas Schumacher ein recht klares Ultimatum gesetzt, die endgültige Entscheidung ließ dann aber lange auf sich warten.

Schumacher: „War manchmal holprig“ 

„Das Haas-Team und Mick Schumacher werden am Ende der Saison getrennte Wege gehen“, wird Teamchef Günther Steiner nun im Statement des Teams zitiert: „Wir möchten Mick für seinen Beitrag zum Team in den letzten beiden Jahren danken. Er ist in der Zeit bei uns als Fahrer weiter gewachsen, und obwohl wir uns nun trennen, wünscht das gesamte Team Mick alles Gute für die Zukunft.“

Kein Vertrauen in die Fähigkeiten Mick Schumachers (r.): Haas-Teamchef Günther Steiner (l.)

Dabei ist ungewiss, wie diese aussehen wird und ob sie in der Formel 1 stattfindet, denn im Grunde sind alle Cockpits für 2023 besetzt. Lediglich beim Williams-Rennstall hängt es noch davon ab, ob der neu verpflichtete Pilot Logan Sargeant, der noch in der Formel 2 fährt, eine Superlizenz bekommt, die als Voraussetzung gilt, um in der Formel 1 fahren zu dürfen.

„Es war manchmal holprig, aber ich habe mich stetig verbessert, viel gelernt und weiß jetzt sicher, dass ich einen Platz in der Formel 1 verdiene“, schrieb Schumacher auf Twitter. „Das Thema ist für mich alles andere als abgeschlossen. Mein Feuer brennt für die Formel 1, und ich werde hart darum kämpfen, auf die Startaufstellung zurückzukehren.“

Scharfe Kritik übte Mick Schumachers Onkel Ralf an der Entscheidung, seinen Neffen vor die Tür zu setzen. In einem Beitrag auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de äußerte er die Vermutung, dass etwas Persönliches dahinterstecken müsse: „Ich glaube, dass Günther Steiner einfach…