Europa League
FC-Trainer Baumgart: Werde Rotation weiter verteidigen

Kölns Trainer Steffen Baumgart. Foto

© Rolf Vennenbernd/dpa

Nur drei Feldspieler beließ Steffen Baumgart gegenüber dem 3:2-Sieg gegen Borussia Dortmund in der Conference League in der Startelf. Die 0:1-Niederlage sei darauf aber nicht zurückzuführen.

Hat sich Steffen Baumgart verzockt? Das war nach dem 0:1 des 1. FC Köln in der Conference League gegen Partizan Belgrad die meist gestellte Frage.

Der Trainer des FC reagierte keineswegs ungehalten darauf, aber inhaltlich verneinte er sie natürlich. „Dass wir verloren haben, lag nicht an der Rotation“, versicherte der Coach, der die Startelf gegenüber dem 3:2 in der Liga gegen Borussia Dortmund auf sieben Positionen verändert und nur drei Feldspieler im Team gelassen hatte. Und dann stellte er klar: „Diese Entscheidung der Rotation werde ich weiter treffen und sie weiter verteidigen und dazu stehen.“

Den Journalisten erklärte er: „Wenn ich die Entscheidung treffe und wir gewinnen, ist es gut. Wenn wir verlieren, wird es hinterfragt. Das ist auch Ihre Aufgabe. Meine Aufgabe ist es, eine Balance zu finden.“ Deshalb habe er die Entscheidung „bewusst und richtig getroffen. Deswegen bin ich ja der Trainer und kein anderer.“ 

Baumgart rotiert nach eigener Aussage schließlich nicht aus Lust aus Laune so viel. Und er tue es auch nicht aus taktischen Erwägungen. Für ihn gebe es schlicht und ergreifend keine andere Möglichkeit. Er habe schließlich die Aufgabe „aus nicht fertigen Spielern fertige Spieler zu machen. Und da ist es wichtig, dass sie alle zu Einsätzen kommen“.

Vor allem aber ist der zuletzt vor fünf Jahren für den Europacup qualifizierte FC keine Doppelbelastung gewohnt. Und die Rotation basiere auf wissenschaftlichen Daten, erläuterte Sportchef Christian…