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Ungewöhnliche Empfehlung: BSI erklärt iPhones und iPads erstmals offiziell als besonders sicher

Apple-Chef Tim Cook dürfte die Einschätzung des BSI sehr freuen

© Christoph Dernbach/ / Picture Alliance

Wenn es um Sicherheit bei Computer und Smartphone geht, ist das BSI in Deutschland die höchste Instanz. In Bezug auf Apples Geräte hat die Behörde gestern ein klares Urteil gefällt.

Trojaner, unsichere Verbindungen oder Sicherheitslücken: Geht es um Gefahren der digitalen Welt, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) regelmässig vor unsicheren Geräten, Diensten oder Programmen. Und gibt auch Tipps für den Umgang mit Passwörtern. In Bezug auf Apples iPhone und iPad hatte die Behörde nun ungewohntes Lob zu verkünden.

Während andere Geräte und Betriebssysteme zusätzliche Schutzmaßnahmen benötigen, seien Apples Mobilgeräte schon in der handelsüblichen Variante als sicher zu bewerten, erklärte die Behörde gestern in einer Pressemitteilung. Und das auch für empfindliche Inhalte. „Die Prüfung bestätigt die Wirksamkeit der eingebetteten Sicherheitsfunktionen“, lobt das BSI. „[U]nd kommt zu dem Ergebnis, dass die in handelsüblichen iPhones und iPads integrierten Applikationen für E-Mail, Kalender und Kontakte auch bei der Verarbeitung von Verschlusssachen der Kategorie „Nur für den Dienstgebrauch“ eine Ergänzung des bestehenden Portfolios sicherer mobiler Lösungen darstellen.“

Behörden dürfen iPhones nutzen

Im Klartext heißt das: Behörden dürfen iPhones und iPads auch solchen Mitarbeitern zum Arbeiten geben, die mit nicht für die Öffentlichkeit gedachten Materialien arbeiten. Und das, ohne dass dafür zusätzliche Sicherheits-Programme oder speziell geschützte Programme genutzt werden müssen. Die Standard-Apps sind ausreichend geschützt.

Das ist nicht…