Trainingslager
Handball-Frauen starten mit Zuversicht in EM-Vorbereitung

Bundestrainer Markus Gaugisch spricht zum Team. Foto

© Marco Wolf/dpa

Mit großer Vorfreude stürzen sich die deutschen Handballerinnen in die EM-Vorbereitung. Der Bundestrainer blendet den jüngsten Wirbel um die Vorfälle bei Borussia Dortmund bewusst aus.

Bundestrainer Markus Gaugisch versprühte zum Start der deutschen Handball-Frauen in die EM-Vorbereitung viel Optimismus und gute Laune.

Weder die jüngsten Vorfälle beim Bundesligisten Borussia Dortmund, die an den betroffenen Nationalspielerinnen nicht spurlos vorbeigingen, noch einige Verletzungssorgen konnten seinen Enthusiasmus knapp sechs Wochen vor der Endrunde in Slowenien, Nordmazedonien und Montenegro bremsen. „Ich genieße jede Minute mit der Mannschaft. Alle wollen sich zeigen und unser Spielsystem verinnerlichen. Das ist eine sehr angenehme Situation“, berichtete Gaugisch aus dem Trainingslager in Hennef und betonte: „Es ist wichtig, dass wir die Woche gut nutzen.“ 

Vorfälle beim BVB sind abgehakt

Der Wirbel um die Kündigung der Nationalspielerinnen Mia Zschocke und Amelie Berger beim BVB und die darauffolgende Trennung des Vereins von Trainer André Fuhr soll sich auf keinen Fall auf die Vorbereitung der DHB-Auswahl auswirken. „Das Thema hat den Frauen-Handball in den vergangenen Wochen beeinflusst und alle in Atem gehalten. Natürlich kann man das nicht einfach ausschalten oder ausblenden, aber wir haben das in guten Gesprächen für uns abgehakt“, berichtete Gaugisch.

Die Vorgänge in Dortmund – Zschocke und Berger hatten Mitte September beim BVB fristlos gekündigt und die Anlaufstelle gegen Gewalt und Missbrauch im Spitzensport eingeschaltet – seien gleich zu Beginn des Trainingslehrgangs offen angesprochen und abgearbeitet worden. „Denn wir…