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215. Kriegstag
Betreiberfirma meldet Druckabfall auch in Pipeline Nord Stream 1

Die Kapazität der Pipeline ist ungeplant auf null gesunken

© John Macdougall / DPA

Twitter-Video zeigt deutschen Gepard-Panzer im Fronteinsatz +++ Bürgermeister: Russland wird ukrainische Männer in seine Armee zwingen +++ Schüsse bei Protesten gegen Teilmobilisierung +++ Die Nachrichten zu Russlands Krieg in der Ukraine im stern-Liveblog. 

Die von Kremlchef Wladimir Putin in Russland angeordnete Teilmobilmachung trifft laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ethnische Minderheiten besonders hart. „Wir sehen, dass Menschen, besonders in Dagestan, angefangen haben, um ihr Leben zu kämpfen“, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache in der Nacht zum Montag. Er bezog sich dabei auf heftige Proteste, die Stunden zuvor in der muslimisch geprägten russischen Teilrepublik Dagestan im Kaukasus ausgebrochen waren. Der Umgang mit russischen Kriegsdienstverweigern soll heute auf EU-Ebene koordiniert werden.

Selenskyj machte unterdessen deutlich, dass er die indirekten Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit einem Einsatz von Atomraketen nicht für einen Bluff hält. „Vielleicht war es gestern ein Bluff“, so Selenskyj, nun könnte Putin es ernst meinen. Vor allem mit Blick auf die besetzten Gebiete in der Ukraine, die nun annektiert werden sollen. Die völkerrechtswidrigen Scheinreferenden zu einem Beitritt zu Russland werden an diesem Montag fortgesetzt.

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Tag 215 des Krieges in der Ukraine

Kapitel

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