Nationalmannschaft
Musiala und der Spitzname „Bambi“: „Könnte schlimmer sein“

Jamal Musiala wird gegen England in der Startelf stehen. Foto

© Zac Goodwin/PA Wire/dpa

Es ist Zeit für einen Fan-Liebling in Wembley: Hansi Flick lässt Jamal Musiala gegen England von Beginn an ran. Der Bayern-Youngster erinnert an „ein paar Schulspiele“ im für ihn besonderen Stadion.

Jamal Musiala kann noch mit dem Spitznamen „Bambi“ leben, auch wenn er dem Bubi-Status als Fußball-Nationalspieler entwachsen ist.

„Ich habe nichts dagegen. Es ist cool, dass man einen Nickname hat. Es ist ein cooler Name. Ein paar Spieler nennen mich so, die Fans rufen das auch manchmal. Ich habe nichts dagegen – könnte schlimmer sein“, sagte der 19-Jährige bei seiner Rückkehr nach London für den Länderspiel-Klassiker gegen England.

Der halbe Engländer, aus dessen Startelfeinsatz Bundestrainer Hansi Flick schon am Vorabend des Spiels kein Geheimnis mehr machte, hat spezielle Wembley-Erfahrungen. „Ich weiß nicht genau, wie oft ich hier gespielt habe. Ich habe hier ein paar Schulspiele gehabt, Turniere. Da haben wir zweimal das Finale gewonnen“, erinnerte der beim FC Chelsea in London ausgebildete Jung-Profi. „Das Stadion ist der Wahnsinn, richtig cool, groß. Die Stimmung in Wembley ist immer cool“, schwärmte er. Neben Flick sprach er auf der Pressekonferenz.

Beim EM-K.o. der deutschen Mannschaft gegen England vor einem Jahr durfte er beim 0:2 erst in der Nachspielzeit auf den Wembley-Rasen. „Es war hart und enttäuschend, dass wir verloren haben“, erinnerte Musiala. Er hat das abgehakt. „Ich bin immer hungrig zu spielen. Ich war trotzdem dankbar, dass ich die Minute noch gekriegt habe.“

Status als Hoffnungsträger keine Belastung

Dass er ein Jahr später als großer WM-Hoffnungsträger im DFB-Team gilt,…