Sehen Sie im Video: Gesichtsrekonstruktion macht es möglich – so sah eine Steinzeitfrau vor mehr als 5000 Jahren aus.

Diese Frau lebte vor unglaublichen 5700 Jahren im heutigen Malaysia. 

Während ihre Identität Forschern weiter ein Rätsel aufgibt, haben sie es geschafft, das Gesicht der Verstorbenen virtuell haargenau zu rekonstruieren. 

Ein Team von Archäologen der Universität in Malaysia entdeckte das Skelett der Frau während einer Ausgrabung im Jahr 2017 in der Guar Kepah-Stätte.  

Die Stätte liegt in Penang im Nordwesten Malaysias. 

Der Fund ist eines von insgesamt 41 Skeletten, die die Forscher vor Ort bei Ausgrabungen entdecken. 

Die Radiokohlenstoffdatierung von Muscheln, die rund um die Frau lagen, ergibt, dass sie während der Jungsteinzeit oder der Neusteinzeit gelebt hat.  

Die Jungsteinzeit begann vor etwa 10.000 Jahren und endete 2000 vor Christi.

Sie gilt als Epoche der Menschheitsgeschichte, in der der Übergang von Jäger- und Sammlerkulturen zu Hirten- und Bauernkulturen stattfand.

Aufgrund der Zahnabnutzung und des Schädelnahtverschlusses schließen die Forscher darauf, dass die Frau etwa 40 Jahre alt wurde.  

Doch woher weiß man jetzt, wie die Frau damals aussah? 

Mit Hilfe von Computertomographie-Scans des Schädels sowie von 3D-Bildern schafften es die Forscher das Gesicht zu rekonstruieren.  

„Darüber hinaus haben wir virtuelle Spender (3D-rekonstruierte Computertomographie) mit einer schädelnahen Struktur verwendet, die angenähert werden soll, und wir haben den Spender angepasst (verformt), bis er zum Schädel passte. Mit all diesen Kreuzdaten haben wir eine Vorstellung davon, wie das Gesicht aussehen könnte.“ Berichtet Cicero Moraes, ein brasilianischer Grafikexperte, der an dem Projekt mitarbeitet.

Laut den Forschern handelt es sich nicht um eine exakte Nachbildung des Gesichts. 

Deutlich wird aber, dass die Frau eine breite Nase und volle Lippen hatte. 

Gefunden wurde sie mit verschränkten Armen – umgeben von Grabbeigaben, darunter…