Börse in Frankfurt
Dax nähert sich Jahrestief

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto

© Fredrik von Erichsen/dpa

Auch am letzten Handelstag der Woche präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt schwach. Die jüngste Häufung von Zinserhöhungen großer Notenbanken stecken den Investoren auch am Freitagmorgen noch in den Gliedern. Der Leitindex Dax gab im frühen Handel um 0,55 Prozent auf 12 463 Punkte nach und fiel auf den niedrigsten Stand seit Mitte Juli. Auf Wochensicht sieht es nach einem Verlust von etwa zwei Prozent aus.

Auch am letzten Handelstag der Woche präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt schwach. Die jüngste Häufung von Zinserhöhungen großer Notenbanken stecken den Investoren auch am Freitagmorgen noch in den Gliedern. Der Leitindex Dax gab im frühen Handel um 0,55 Prozent auf 12 463 Punkte nach und fiel auf den niedrigsten Stand seit Mitte Juli. Auf Wochensicht sieht es nach einem Verlust von etwa zwei Prozent aus.

Für den Dax dürfte es jetzt auf die Zone um 12 400 Punkten ankommen. Auf diesem Niveau liegen die Jahrestiefstände vom März und Juli. Dax-Kurse darunter könnten die Talfahrt noch beschleunigen, sagen Analysten. Der MDax verlor am Freitagmorgen 0,83 Prozent auf 23 075 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um ein halbes Prozent nach.

Für Aufsehen sorgte die Rücknahme der Jahresziele beim Immobilienfinanzierer Hypoport. Die im SDax der kleineren Börsentitel enthaltene Aktien brachen um fast 40 Prozent ein auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Die derzeitige Jahresprognose werde „deutlich verfehlt“, hatte das Unternehmen am Vorabend mitgeteilt. Analyst Simon Keller von Hauck Aufhäuser Investment Banking nannte die Nachrichten „verheerend“. Der Rückgang bei Immobilienkrediten scheine sich angesichts steigender Zinsen zu beschleunigen.

An die Spitze des Dax setzten sich…