Vermögenswerte manipuliert?
New Yorker Staatsanwältin klagt Trump-Clan wegen Betrugs an – was bedeutet das?

Werden sich wegen Betrugs verantworten müssen: Donald Trump und seine Kindern Ivanka, Eric (l.) und Donald Jr. (r.).

© Timothy A. Clary / AFP

Gegen Donald Trump und drei seiner Kinder liegt jetzt eine Zivilklage wegen Betrugs vor. Damit wird seine Liste der juristischen Scherereien länger. Was bedeutet das für die Zukunft des Ex-Präsidenten?

Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat Klage gegen Donald Trump und seine Kinder Donald Jr., Ivanka und Eric erhoben. Worum geht es?

Die Anklägerin Letitia James verklagt die Unternehmensführung der Trump-Organization wegen Betrugs. Vereinfacht gesagt, wirft sie den leitenden Familienmitgliedern vor, den Wert des Unternehmens falsch angegeben zu haben. Um Kredite zu erhalten, hätten sie ihn unzulässig erhöht, um Steuern zu sparen unzulässig kleingerechnet.

Welche Strafen drohen dem Trump-Clan im Falle eines Schuldspruchs?

Da es sich um eine Zivilklage handelt, wird keiner der Trumps ins Gefängnis kommen. Generalstaatsanwältin James will nach eigenen Angaben erreichen, dass das Unternehmen eine Wiedergutmachung in Höhe von 250 Millionen Dollar zahlt. Außerdem sollen weder der Ex-Präsident noch seine drei Kinder jemals wieder einen Vorstands- oder Aufsichtsratsposten im Bundesstaat New York übernehmen dürfen. Darüberhinaus solle es ihnen untersagt werden, in den kommenden fünf Jahren Kredite aufzunehmen oder Immobilien zu kaufen.

Wer ist Geschädigter der mutmaßlichen Manipulation?

„Donald Trump hat fälschlicherweise sein Vermögen um Milliarden Dollar aufgebläht, um sich selbst zu Unrecht zu bereichern und um das System auszutricksen – und damit uns alle“, sagte Juristin James zu ihrer Klagebegründung. Ihren Ermittlungen zufolge…