BVB-Neuzugänge im Check: Bestnoten für Özcan, Schlotterbeck und Co.

Nico Schlotterbeck, Salih Oezcan

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Noten und Einzelkritik: So schlagen sich die Neuzugänge beim BVB bisher.

Die erste Länderspielpause der Saison bietet nicht nur die Möglichkeit, einmal kräftig durchzuatmen, sondern auch ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

Der BVB hat im Sommer ordentlich investiert und einige Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt gesetzt. Wir haben die ersten Monate der Neuen in Schwarz und Gelb genauer unter die Lupe genommen.

1. Nico Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck hat in Dortmund eine Punktlandung hingelegt. Der Neuzugang aus Freiburg (kam für 20 Millionen Euro) ist etablierter Stammspieler und wirkt so, als würde er diese Mannschaft schon seit Jahren anführen.

In Schlotterbeck hat der BVB nicht nur einen Innenverteidiger verpflichtet, der auf Sicht einer der besten deutschen Verteidiger überhaupt sein wird, sondern die Massen in Dortmund auch mitreißen und begeistern kann. Schlotterbeck kann die feine Klinge, ja, aber auch die Brechstange, sofern nötig. Und diese Qualitäten zeigt der Nationalspieler beim BVB von Sekunde Eins an.

Bewertung: 10/10

2. Niklas Süle

Erst drei Pflichtspiele von Beginn an hat Niklas Süle für den BVB absolviert. Das liegt weniger an schwachen Leistungen, als an einer Muskelverletzung, die Süle weite Teile der Vorbereitung und den Auftakt in die Saison kosteten. So langsam schüttelt der Neuzugang aus München (kam ablösefrei) seine Fitnessprobleme ab.

Wenn Süle spielt, ist er ein absoluter Gewinn für den BVB. Sowohl im Spiel mit, als auch gegen den Ball zeigt der 27-Jährige, warum man in der Bundesliga und im Nationalteam seit Jahren ganz hohe Stücke auf ihn hält. Süle macht den BVB schlichtweg besser – muss sich aktuell aber noch ein wenig hinter Schlotterbeck und dem formstarken…