Elektromobilität
Nur noch drei Minuten an der Ladesäule: Harvard-Professor stellt Super-Akku für E-Autos vor

Aktuell wartet man doch relativ lange an der Ladesäule – zumindest im Vergleich zur Tankstelle. Das soll sich ändern.

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Die Wartezeit an der Ladesäule, wenn man mit einem fast leeren Elektroauto vorfährt, kann sich ziehen. Der Akku eines Harvard-Professors soll das ändern – und die Zeit auf wenige Minuten drücken.

Theoretisch sind längere Pausen nach Hunderten Kilometern Autofahrt keine schlechte Idee. Praktisch hat man aber nicht immer die Zeit, mal eben eine halbe Stunde oder länger auf dem Rastplatz zu verweilen, während der Akku des Elektroautos sich allmählich auflädt. Um das Problem zu lösen, muss neue Batterietechnik her – denn die aktuellen Akkus brauchen einfach eine gewisse Zeit am Kabel.

Harvard-Professor und Mitgründer des Universtität-Startups Adden Energy Xin Li will das mit seinem Team ändern – und präsentierte nun seine Arbeit an einem Feststoffakku, der sich in nur drei Minuten aufladen und dabei über 10.000 Zyklen aushalten soll.

Um seine Arbeit voranzubringen, erhielt Li von der Universität eine Lizenz und 5,15 Millionen US-Dollar Forschungsmittel, bereitgestellt durch private Kapitalgeber. Das soll es dem Team ermöglichen, den Prototypen marktreif zu machen und die Produktion zu starten.

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