Börse in Frankfurt
US-Inflationsdaten bremsen Dax-Erholung

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto

© picture alliance / dpa

Die überraschend hohe Inflation in den USA hat am Dienstag die jüngste Kurserholung am deutschen Aktienmarkt ausgebremst. Weil die US-Daten für August als Zeichen für weitere deutliche Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed gewertet wurden, drehte der Dax ins Minus und schloss 1,59 Prozent tiefer bei 13.188,95 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte verabschiedete sich mit einem noch deutlicheren Abschlag von 3,32 Prozent auf 25.317,44 Zähler aus dem Handel.

Die überraschend hohe Inflation in den USA hat am Dienstag die jüngste Kurserholung am deutschen Aktienmarkt ausgebremst. Weil die US-Daten für August als Zeichen für weitere deutliche Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed gewertet wurden, drehte der Dax ins Minus und schloss 1,59 Prozent tiefer bei 13.188,95 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte verabschiedete sich mit einem noch deutlicheren Abschlag von 3,32 Prozent auf 25.317,44 Zähler aus dem Handel.

An den Aktienmärkten in Europa und auch hierzulande gerieten die besonders stark konjunkturabhängigen Technologiewerte unter Druck – steigende Zinsen gelten für sie als „Gift“. Im Dax rutschten Aktien des Kochboxenversenders Hellofresh um gut 6,8 Prozent ab. Noch stärker verloren die Papiere des Online-Einzelhändlers Zalando am Dax-Ende mit 8,3 Prozent. Hier belastete zudem ein erneut gesenkter Ausblick durch den britischen Online-Lebensmittelhändler Ocado.

Auch Werte aus der stark kreditfinanzierten Immobilienbranche gerieten unter die Räder, auch sie sind zinsempfindlich. Für Vonovia ging es um rund fünf Prozent abwärts, ähnlich stark verloren im MDax Branchenvertreter wie Deutsche Wohnen, LEG, Grand City Properties und Aroundtown.

An der Dax-Spitze fanden sich…