SGE-Boss verrät: Krösche stand vor Transfer-Coup

Markus Krösche

© Getty Images

Eintracht Frankfurt hätte am Deadline Day fast einen Transfer-Coup gelandet.

Eintracht Frankfurt hat einen sehr fleißigen Transfersommer hinter sich. Oliver Glasner hätte gerne noch einen neuen Verteidiger gehabt – Aufsichtsratchef Philip ­Holzer erklärt, warum er diesen nicht bekommen hat.

Nach dem Karriereende von Martin Hinteregger und mehreren Verletzungssorgen in der Abwehr, hätte SGE-Coach Oliver Glasner zum Ende der Transferperiode gerne noch einen neuen Verteidiger in seinen Reihen begrüßt. Wie der Saisonstart zeigt, waren die Abwehrsorgen des Österreichers nicht unbegründet. War es also ein Fehler, nicht auf die Forderungen von Glasner einzugehen?

„Jeder Trainer hat Wünsche“, sagte Frankfurts Aufsichtsratboss Philip Holzer gegenüber der Bild, der aber auch betonte: „Wir haben Sow, Kamada und Trapp gehalten und viele gute, junge und entwicklungsfähige Spieler geholt – das war auch im Sinne von Oliver Glasner.“

Holzer lobte, dass Sportvorstand Markus Krösche und sein Team „unter den wirtschaftlichen Bedingungen optimal agiert“ haben. Zudem hätte die Eintracht beinahe noch einen Coup aus dem Ärmel geschüttelt: „Am letzten Transfertag war er [Krösche] an einem richtig guten Spieler dran“, so der SGE-Boss. „Doch die finanziellen Rahmenbedingungen haben am Ende nicht gepasst. Druck von außen und auch öffentliche Kritik ist okay – aber wir haben unsere klare Linie.“

Der 56-Jährige gab zudem bekannt, dass man in der Causa Kostic „alles richtig gemacht“ habe. „Der beste Transfer war der, den wir nicht gemacht haben – im Sommer 2021 zu Lazio für acht Millionen. Jetzt hat er noch ein Jahr hier gespielt, eine tolle Leistung gebracht und großen Anteil am Erfolg in der Europa League“, freute sich Holzer. „Und damit haben wir – die Kosten für…