Erneut Mysteriöser Tod
Russischer Top-Manager stirbt bei Sturz von Privatjacht

Jachten wie die „Amadea“ gehören unter Russlands Oberschicht noch immer zum guten Ton. Von einem solchen Boot soll der Top-Manager gefallen sein (Symbolbild)

© Gregory Bull / AP / DPA

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs häufen sich in Russland mysteriöse Todesfälle von wichtigen russischen Funktionären und Entscheidungsträgern. Auch der jüngste Fall von Manager Iwan Peschorin wirft Fragen auf.

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Iwan Peschorin war Geschäftsführer der Far East and Arctic Development Corporation (ERDC) und somit der Leiter für die Erschließung der Bodenschätze in den arktischen Gebieten Russlands. Nur wenige Tage vor seinem Tod hatte Petschorin am Östlichen Wirtschaftsforum teilgenommen, das Präsident Wladimir Putin in Wladiwostok veranstaltet hatte.

Russland: Topmanager stirbt bei Sturz von Privatjacht

Der 39-Jährige soll über Bord gefallen sein, als er mit Freunden mit seiner Privatjacht vor der Insel Russkij unterwegs war. Am Montag ist seine Leiche nach längerer Suche aus dem Wasser geborgen worden. „Ivans Tod ist ein irreparabler Verlust für Freunde und Kollegen, ein großer Verlust für das Unternehmen“, gab ERDC in einem veröffentlichten Statement bekannt. 

Seit Anfang des Jahres gab es eine Reihe mysteriöser Todesfälle von Top-Geschäftsleuten. Die Fälle sind entweder als Suizid oder Unfall eingestuft worden, wie „Daily Mail“ berichtete. Zuletzt war der russische Öl-Manager, Rawil Maganow, bei einem Sturz aus dem Fenster gestorben. Der Vorfall hatte sich offenbar in einem Moskauer Krankenhaus ereignet. 

pgo / gsc / RTL.de

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