Champions League
RB Leipzig setzt in Madrid auf Mentalität

Leipzig muss vorerst auf Konrad Laimer verzichten. Foto

© Jan Woitas/dpa

In Real Madrid hat RB Leipzig den aktuell schwersten Gegner in der Champions League. RB braucht nach dem Fehlstart gegen Donezk etwas Zählbares. Doch jetzt fällt ein ganz wichtiger Spieler aus.

Die Dienstreise nach Madrid begann für RB Leipzig mit einer schlechten Nachricht. Der DFB-Pokalsieger muss länger auf seine Pressing-Maschine Konrad Laimer verzichten.

Eine Verletzung des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk verhindert nicht nur den Einsatz des österreichischen Fußball-Nationalspielers im Champions-League-Spiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) bei Real Madrid. Der 25-Jährige wird dem Team des neuen Trainers Marco Rose wochenlang fehlen. „Er ist ein Schlüsselspieler. Seine Reichweite, sein Verhalten im Pressing, seine Aggressivität – wir müssen es anders auffangen, durch kluges gruppentaktisches Verhalten. Grundsätzlich wird es aber nichts ändern an der Idee, die wir haben“, sagte Rose bei der Pressekonferenz in Madrid.

Zeit zum Lamentieren bleibt den Leipzigern ohnehin nicht. Nach der Gala gegen Borussia Dortmund steht die schwerste aller denkbaren Prüfungen beim Titelverteidiger der europäischen Königsklasse an. Der Auftritt bei Real wird die Frage beantworten, ob der 3:0-Sieg gegen den deutschen Vizemeister nur eine Momentaufnahme, eine Reaktion auf den Trainerwechsel oder die nachhaltige Rückkehr zu alter RB-Mentalität ist. „Am Ende des Tages ist es ein Fußballspiel, worauf wir uns freuen. Angst, weiß ich nicht, warum sollen wir Angst haben, am Samstag geht’s weiter, jetzt kommen sechs englische Wochen“, sagte Rose, der in der Liga dann auf Ex-Club Gladbach trifft.

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