Tempo, Taktik und Personal: Die Baustellen beim BVB

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Nach der Pleite in Leipzig: Beim BVB haben sich einige Baustellen und Probleme gezeigt. Und allesamt führen auf die Verletzungsmisere zurück.

Beim BVB herrscht nach der deutlichen Pleite gegen RB Leipzig gedrückte Stimmung vor. Der mutlose und über weite Strecken ideenlose Auftritt bei den Sachsen wirkt wie ein Rückfall in alte Muster und passt so gar nicht zu der Mannschaft, die wir in dieser Saison bisher sehen durften.
In der Analyse der Niederlage in Leipzig offenbaren sich beim BVB einige Baustellen, die es in den kommenden Wochen zu beheben gibt

1. Personell drückt der Schuh

Wie schon in der Vorsaison hat der BVB bislang ungehöriges Verletzungspech. Mit Sebastien Haller, Mo Dahoud, Jamie-Bynoe Gittens, Karim Adeyemi, Donny Malen, Gregor Kobel, Thorgan Hazard und Mateu Morey fehlen Edin Terzic momentan gleich acht Spieler, die allesamt nicht gerade unwichtig sind. Und die meisten fallen sogar langfristig aus.

Der BVB befindet sich inmitten englischer Wochen und ist ligaweit die Mannschaft, die vor dem Spieltag die meisten Sprints absolviert hat. Die hohe Intensität und die fehlende Rotation machten sich in Leipzig bemerkbar. Insgesamt vier Kilometer weniger lief die Mannschaft von Edin Terzic bei der 3:0-Niederlage, gemessen am Saison-Durchschnitt, mit dem der BVB ligaweit auf Platz drei steht.

Dass die Borussia gegen Leipzig kaum in die Zweikämpfe fand und überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel bekam, dürfte auch an den fehlenden Reserven liegen. Spieler wie Marco Reus, Nico Schlotterbeck, Jude Bellingham, Julian Brandt oder Raphael Guerreiro kriegen derzeit überhaupt keine Pausen und gehen auf dem Zahnfleisch.

Entspannen wird sich die Personalsituation vor den anstehenden Partien gegen Manchester City und Schalke 04 kaum. Einzig Karim Adeyemi und Donyell…