Bundesliga
Nicht-Zauberer Marco Rose verwandelt RB Leipzig

Leipzigs Trainer Marco Rose bedankt sich bei den Zuschauern. Foto

© Jan Woitas/dpa

Der Leipziger Debütant Rose schafft eine wundersame Wandlung, ein „Zauberer“ sei er aber nicht, betont er. Rose weckt bei RB alte Spielfreude – doch die wird schon sehr bald auf die Probe gestellt.

Fußball kann so einfach sein. Keine zwei Tage hat Marco Rose gebraucht, um den arg strauchelnden Pokalsieger RB Leipzig zu früherer Leichtigkeit zu führen – und das Selbstverständnis vor dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid zumindest wieder in die richtige Richtung zu lenken.

Das mühelose 3:0 (2:0) gegen ein allerdings schwaches Borussia Dortmund sei der „erste Schritt“ gewesen, sagte der gebürtige Leipziger nach seinem gelungenen Debüt. „Wenn die Treppe hoch ist, den zweiten zu gehen, das ist immer schwierig, aber das ist die Aufgabe.“

Die RB-Profis trauen sich wieder was

Zwar könnte diese Treppe am 14. September (21.00 Uhr/DAZN) in der spanischen Hauptstadt beim Königsklassen-Titelverteidiger höher kaum sein. Aber dank Rose, der auf seine Youngster aus der Salzburger Schule setzt, trauen sich die RB-Profis wieder was. „Es gibt kein besseres Ergebnis als ein 3:0 gegen Dortmund, um nach Madrid zu reisen“, sagte Nationalspieler David Raum bei Sport1. Die Mannschaft tue das nicht mit der Angst, dort zu verlieren oder unter die Räder zu kommen.

„Wenn Intensität und Mentalität da sind, dann kommt auch die individuelle Qualität im Kader zum Tragen. Dann geht das im Fußball so schnell, dass man das Gefühl hat, dass eine andere Mannschaft auf dem Platz steht“, erklärte Raum den Auftritt gegen den BVB. Das lässt tief blicken auf die vergangenen Wochen mit Roses Vorgänger Domenico Tedesco. „Wir stehen bei RB für eine gewisse Spielweise,…