Bundesliga
Angesäuerte Bayern: „Drei Gänge“ hochschalten gegen Barça

Angsäuert: Bayern-Coach Julian Nagelsmann nach dem 2:2 gegen den VfB Stuttgart. Foto

© Peter Kneffel/dpa

Thomas Müller ist nach dem nächsten Bayern-Ausrutscher in der Liga erstmals richtig „sauer“ in dieser Saison. Die Stimmung droht zu kippen. Das „riesengroße Spiel“ gegen Barcelona wird zum Wegweiser.

Auf launige Sprüche zum großen Wiedersehen mit „Mr. Lewangoalski“ und den FC Barcelona hatte beim FC Bayern keiner mehr Bock – schon gar nicht Thomas Müller.

Vielmehr grantelte der Ur-Bayer nach dem nächsten Remis-Frust im Liga-Alltag beim 2:2 (1:0) gegen den sich spät mit dem Elfmeter-Ausgleich belohnenden VfB Stuttgart. „Ich bin das erste Mal in dieser ganzen Spielzeit sauer – und zwar sauer auf uns selbst. Ich habe eine schöne Krawatte“, sagte Müller.

Der Bayern-Zauber der ersten Wochen ist futsch – zumindest im Alltagsgeschäft Fußball-Bundesliga. „Wir sind gewarnt“, sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Auch er verließ die Allianz Arena am Samstagabend „sauer“. Die Vorfreude auf das „riesengroße Spiel“ gegen Barça, wie Serge Gnabry das Topspiel in der Champions League betitelte, erhielt bei der Generalprobe einen heftigen Dämpfer. Die Stimmung in München könnte kurz vor Beginn des Oktoberfestes kippen – und dazu könnte ausgerechnet Robert Lewandowski beitragen.

Lewandowski in bestechender Form

Der Weltfußballer ist vor seiner spannenden Rückkehr in die Allianz Arena an diesem Dienstag (21.00 Uhr/Amazone Prime Video) in bestechender Form. Bei Barcelonas 4:0-Pflichterfüllung beim FC Cadiz genügte dem 34-Jährigen ein 30 Minuten langer Jokereinsatz, um erst seinen sechsten Saisontreffer zu erzielen und dann als Zugaben das 3:0 aufzulegen und Tor Nummer vier als Passgeber einzuleiten.