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Neue iPhones: Notfall-SMS per Satellit – und höhere Preise

Apple-CEO Tim Cook spricht auf einer Veranstaltung auf dem Campus des Apple-Hauptquartiers in Cupertino. Foto

© Jeff Chiu/AP/dpa

Dieses Jahr muss Apple mit seinen neuen iPhones auch möglichem Gegenwind durch Konjunktursorgen Rechnung tragen. Zugleich müssen Kunden in Europa zum Teil deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Apple verpasst seinen neuen iPhones vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft gleich mehrere Neuerungen – tischt europäischen Käufern mit dem starken Dollar aber zum Teil saftige Preissteigerungen auf.

Zu den Innovationen gehört neben der Möglichkeit, Notfall-Nachrichten per Satellit abzuschicken, ein ständig aktives Display bei der teureren Pro-Version des iPhone 14. Die Produktpalette seiner Computer-Uhren baut Apple mit einer größeren und robusteren Apple Watch Ultra aus, die vor allem für Extremsportler und Abenteurer gedacht ist.

Notfall-Nachrichten per Satellit können Leben retten, wenn Menschen in Gegenden ohne Mobilfunk-Empfang in Gefahr geraten. Im Moment benötigt man dafür spezielle Telefone mit größeren Antennen. Apple integrierte dagegen beim iPhone 14 ein hauseigenes System zur Verbindung mit Satelliten in die herkömmlichen Gehäusegrößen.

Allerdings bleibt die Verbindung eine technische Herausforderung, wie der Konzern bei der Präsentation am Mittwoch einräumte. So müsse das iPhone direkt auf den Satelliten gerichtet sein, und die Übermittlung könne einige Sekunden oder mehrere Minuten dauern. Da die Satelliten nicht mit bloßem Auge sichtbar sind, bekommen die Nutzer Hilfe zur Ausrichtung der Geräte mit einer Grafik auf dem Bildschirm. Die Funktion wird zunächst nur in den USA und Kanada verfügbar sein und für Käufer eines iPhone 14 die ersten zwei Jahre kostenlos bleiben.