Studie
Wer sich nicht mit Katzen auskennt, streichelt offenbar besser

Berührungen an Kopf, Wangen und Kinn kommen bei Katzen gut an

© plainpicture / Westend61 / Ramon Espelt

07.09.2022, 18:53
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Eine Studie hat herausgefunden, dass Katzenbesitzer und selbsterklärte Katzenprofis eher mal an Stellen streicheln, die den Tieren missfallen. Die beteiligten Wissenschaftler zeigen auf, welche Art von Streicheleinheiten Katzen besonders mögen. 

HCI, das klingt nach einer bedeutsamen, wissenschaftlichen Abkürzung. Wissenschaftlich ging es bei dieser Studie der britischen Universitäten Nottingham und Edinburgh auch zu. Das Thema allerdings entstammt einem Lebensbereich, der für viele etwas Alltägliches, Schönes, Weiches und Warmes bedeutet und den wohl die wenigsten mit einem Forschungsteam verbinden würden. HCI steht für „Human-Cat Interactions“, also Mensch-Katze-Interaktionen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die HCI von ingesamt 120 Menschen und 114 Katzen beobachtet und ausgewertet. Mensch und Katze wurden jeweils in einem Tierheim in London zusammengebracht, wo die Interaktion von zwei Kameras gefilmt wurde. 57 Prozent der menschlichen Teilnehmer an der Studie leben aktuell mit mindestens einer Katze zusammen – die geben allerdings nicht automatisch die besseren Streicheleinheiten, wie das Ergebnis zeigt.

Unterschied beim Alter in der Mensch-Katze-Interaktion

Ausgerechnet Katzenbesitzerinnen und -besitzer sowie selbst erklärte Katzenprofis tendieren demnach eher dazu, Katzen an Stellen wie dem Bauch oder dem Schwanzansatz zu streicheln. Berührungen, die Katzen gemeinhin missfallen. Zudem werde die Interaktion von diesen Personen eher gesucht und erzwungen. Welche Berührungen Katzen hingegen mögen, sind solche an Kopf, Wangen und Kinn. Wer keine Ahnung von Katzen hat und sich den…