Durchsuchung von Mar-a-Lago
Streng geheimes Material: FBI beschlagnahmte angeblich Atomwaffen-Infos in Donald Trumps Anwesen

Der Ex-Präsident Donald Trump kritisierte die FBI-Razzia seines Anwesens als politisch motiviert

© Ross D. Franklin / AP / DPA

07.09.2022, 06:37
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Nach der aufsehenerregenden Durchsuchung des Anwesens von Donald Trump kommen immer neue Details über dessen Umgang mit geheimen Unterlagen ans Licht. Ermittler fanden bei dem Ex-US-Präsidenten angeblich auch ein Dokument mit besonders brisantem Inhalt.

Bei der Durchsuchung der Villa von Ex-US-Präsident Donald Trump Anfang August haben Ermittler einem Medienbericht zufolge auch streng geheimes Material zu den Atomwaffen eines anderen Staates gefunden. Das meldete die „Washington Post“ am Dienstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf informierte Kreise. Um welchen Staat es sich handelte, ging daraus nicht hervor. Das Blatt hatte bereits kurz nach dem Einsatz auf Trumps Anwesen im August berichtet, die Bundespolizei FBI habe dort auch Geheimdokumente über Atomwaffen gesucht. Trump hatte das als „Schwindel“ bezeichnet.

Existenz der Unterlagen streng geheim

Die Zeitung schrieb nun, manche der bei Trump beschlagnahmten Dokumente enthielten Informationen, die derart sensibel und üblicherweise so gut geschützt seien, dass selbst viele hochrangige nationale Sicherheitsbeamte keinen Zugang dazu hätten. Nur der Präsident und manche Kabinettsmitglieder könnten andere Regierungsvertreter ermächtigen, Einzelheiten daraus zu erfahren. Bei einigen geheimen US-Operationen seien nur ein paar Dutzend Menschen im gesamten Regierungsapparat berechtigt, überhaupt von deren Existenz zu erfahren. Unterlagen dazu würden üblicherweise in gesicherten Einrichtungen aufbewahrt, unter Aufsicht eines Kontrollbeamten. Die Informationen, die Beamte in einer Abstellkammer des Anwesens gefunden…