Absage kurz vor Transfer-Schluss: So knapp wurde es bei Schalkes Harit-Deal wirklich

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Die Leihe von Amine Harit nach Marseille stand auf der Kippe. Schalke bestand auf die schlussendlich umgesetzten Kaufpflicht-Details.

Schalke 04 hat Amine Harit erneut an Olympique Marseille ausgeliehen bekommen – inklusive einer wohl guten Chance auf einen festen Verbleib. Doch musste Rouven Schröder ziemlich pokern, um diesen Deal zu bekommen.

Vom ersten Tag seiner Rückkehr an war klar, dass Amine Harit Schalke wieder verlassen soll. Das Gehalt wäre zu hoch für den Aufsteiger, als dass er die Saison wieder für Königsblau hätte auflaufen können.

Und trotz der frühzeitig klaren Ausgangslage wurde er erst am letzten Tag der Transferphase abgegeben. Nicht nur am letzten Tag, sondern wenige Stunden vor dem Schließen des Fensters. „Der Deal war eineinhalb Stunden vor dem Transferende off. Das muss man ganz klar so sagen“, verriet Rouven Schröder zuletzt bei Sky90.

Schröder bestand auf Kaufpflicht-Details: Marseille-Leihe stand auf der Kippe

Das hat die Sportbild in einem Bericht nun nochmal deutlich gemacht. Demnach soll es am Deadline Day zwar eine vergleichsweise frühe Einigung über die fünf Millionen Euro zwischen Marseille und S04 gegeben haben, die fällig werden, wenn die Kaufoption in eine Kaufpflicht übergeht. Das ist übrigens bei insgesamt 15 Einsätzen der Fall.

Und genau an diesem Punkt drohte die Leihe noch bis zum letzten Moment zu scheitern. Während Olympique das wichtige Detail einbauen wollte, dass nur Einsätze von über 45 Minuten Dauer zählen, bestand Schröder darauf, dass jeder noch so kleine Einsatz von Harit für die Kaufpflicht relevant wird.

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