US Open
Niemeier nach Aus zwischen Frust und Stolz – Auch Nadal raus

Zieht „viel Selbstvertrauen“ aus der Niederlage gegen Iga Swiatek: Jule Niemeier in Aktion. Foto

© Eduardo Munoz Alvarez/AP/dpa

Jule Niemeier verpasst das Viertelfinale der US Open, zieht aber viel Selbstvertrauen aus ihrem Auftritt gegen die topgesetzte Iga Swiatek. Auch für Rafael Nadal ist das Turnier früher beendet als erwartet.

Tennisspielerin Jule Niemeier befindet sich mit ihrem Achtelfinal-Aus bei den US Open in bester Gesellschaft: Kurz nach der Dortmunderin verabschiedete sich in New York auch der 22-malige Grand-Slam-Turniersieger Rafael Nadal überraschend in der Runde der besten 16.

„Viel Selbstvertrauen“ getankt

Doch das war es nicht, was Niemeier über die bittere 6:2, 4:6, 0:6-Niederlage gegen die Weltranglisten-Erste Iga Swiatek hinwegtröstete. Aus dem beeindruckenden ersten Satz, in dem die Dortmunderin die topgesetzte Polin regelrecht entzauberte, ziehe sie „viel Selbstvertrauen“, sagte die 23-Jährige: „Wenn ich das gegen die Nummer eins der Welt spielen kann, dann kann ich das auch gegen die anderen.“

Bekomme sie mehr Konstanz in ihr Spiel, „kann ich auf der Tour sehr, sehr gefährlich werden und viele gute Spielerinnen schlagen“. Sie verspüre momentan zwar „viel Frust“, gab Niemeier zu, „aber wenn ich das in den nächsten Tagen ein bisschen reflektiere und zur Ruhe komme, wird da auch ein bisschen Stolz dabei sein“.

Nadal will nur noch nach Hause

Nadal wollte nach seinem ebenso überraschenden wie verdienten Achtelfinal-Aus nur noch nach Hause. „Ich habe mich um sehr viel wichtigere Dinge zu kümmern als Tennis“, sagte der Spanier, der sich an die Seite seiner hochschwangeren Frau Xisca Perelló sehnte. „Jetzt ist der Moment, meinen ersten Sohn zu bekommen und darauf zu hoffen, dass…