Das Wichtigste in Kürze: Bericht: Russland will Millionen Geschosse von Nordkorea kaufen Russland erzielt „immer noch Rekorderlöse“ Habeck glaubt nicht mehr an Nord Stream 1  IAEA kündigt Bericht zur atomaren Sicherheit an „Keine Friedenslösung in Sicht“

 

Wegen der westlichen Sanktionen bestellt Russland offenbar Artillerie-Munition und Granaten in Nordkorea. Das berichten die Zeitung „New York Times“ und die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf kürzlich freigegebene Informationen des US-Geheimdienstes. Die Käufe zeigten, dass die Sanktionen zu greifen begännen und die Fähigkeit Russlands einschränkten, seine Invasion in der Ukraine aufrechtzuerhalten, werden US-Regierungsvertreter zitiert.

Erst Ende August hatten amerikanische Geheimdienstkreise verlauten lassen, dass von Moskau gekaufte iranische Drohnen in Russland angekommen seien. Diese könnten für den Beschuss von Radaranlagen, Artillerie und anderen militärischen Objekten eingesetzt werden – hätten aber bei ersten Tests zahlreiche Fehlfunktionen gezeigt. 

Mangel an Aufklärungsdrohnen bei russischem Militär

Ein Mangel an Aufklärungsdrohnen erschwert nach Ansicht britischer Geheimdienstexperten zunehmend die Einsätze der russischen Truppen in der Ukraine. Das geht aus einem Update zum Ukraine-Krieg des Verteidigungsministeriums in London hervor. „Angesichts von Verlusten auf dem Schlachtfeld ist es wahrscheinlich, dass Russland Schwierigkeiten hat, seine Bestände an unbemannten Luftfahrzeugen aufrechtzuerhalten“, heißt es in der Mitteilung auf Twitter. Das werde verschärft durch die mittels internationaler Sanktionen hervorgerufene Verknappung an Ersatzteilen. Seit Kriegsbeginn veröffentlicht die britische Regierung regelmäßig Geheimdienstinformationen zu dessen Verlauf. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor.

Angeblich mehr als 50.000 russische Soldaten im Krieg gefallen

In den mehr als sechs Kriegsmonaten soll die russische Armee laut ukrainischen Angaben mehr als…