05.09.2022, 18:21
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Der Bericht über Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang, China, beweist vor allem eins: dass die Vereinten Nationen trotz eindeutiger Beweislage China nicht verurteilen werden.

Alexander Görlach

Dieser Bericht war lange erwartet worden und enthält doch kaum Neuigkeiten. Seit dem Jahr 2018 weiß die Weltgemeinschaft anhand von Satellitenbildern und Berichten von Geflohenen, dass die Volksrepublik China in der nordwestlichen Provinz Xinjiang Internierungslager unterhält, in denen fürchterliche Gräueltaten geschehen. In der Sprache des Gutachtens, das die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, Michelle Bachelet, vorgelegt hat, ist von „glaubhaften Beweisen“, die Rede, die Folter in den Lagern belegen sollen. In ihrer Gesamtheit massieren sich die Abscheulichkeiten zu „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, so das Schriftstück weiter.  

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