von Uli Rauss

04.09.2022, 18:35
5 Min. Lesezeit

Ukraine, Iran, Nordkorea: Der Argentinier Rafael Grossi, Marathonläufer und Vater von acht Kindern, versteht seine Aufgabe als Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde als Traumjob. In diesen Tagen ist er gefährlich wie nie zuvor.

Er war wieder in Wien, der oberste Atomdiplomat. Rafael Grossi erklärte der Weltpresse am Freitagabend die heikelste Mission seines Lebens. Er redete professionell, frei und fokussiert, ohne Emotionen. Der Argentinier stand am Flughafen Schwechat, hinter sich eine Handvoll Mitarbeiter von der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA. Hinter ihnen lagen fünf Stunden im AKW Saporischschja.

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