Erster Wahlkampfauftritt seit Razzia
Donald Trump ist zurück: Ex-Präsident nennt Biden „Staatsfeind“ und kündigt „Gegenreaktion“ an

Donald Trump stachelt die Massen in Pennsylvania an: Der Ex-Präsident droht nach der Razzia in seinem Privatanwesen mit Gegenreaktionen und nennt Joe Biden einen „Staatsfeind“

© Ed Jones / AFP

04.09.2022, 09:43
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Es ist der erste Wahlkampfauftritt von Donald Trump seit der Razzia in seinem Anwesen: In Pennsylvania nutzt Trump die Ereignisse, um seine republikanischen Anhänger anzustacheln – und Präsident Joe Biden und den Demokraten zu drohen.

Donald Trump hat sie wieder: die Opferrolle. In der Vergangenheit inszenierte sich der Republikaner ständig als Ziel von Komplotten seiner politischen Gegner, zuletzt als angebliches Opfer groß angelegter Wahlmanipulation. Es ist das System Trump: jeden Skandal, jeden Vorwurf, jede Niederlage umzudrehen als vermeintlichen Versuch des „Establishments“, ihn von der Macht fernzuhalten. Die Durchsuchung der Villa des ehemaligen US-Präsidenten durch die Bundespolizei FBI gibt Trump neues Futter für dieses Narrativ, und seine Anhänger nehmen es bereitwillig an.

Samstagabend in Wilkes-Barre im Bundesstaat Pennsylvania: Trumps erster Wahlkampfauftritt seit der FBI-Durchsuchung Anfang August. Der 76-Jährige ist in seinem Element und hat ein neues Thema im Repertoire: die „schändliche Razzia“ in seinem Zuhause. Trump stellt die Durchsuchung seines Anwesens Mar-a-Lago als Intrige der Regierung dar, um seine Rückkehr ins Weiße Haus zu verhindern. „Sie versuchen, mich zum Schweigen zu bringen, und was noch wichtiger ist: Sie versuchen, euch zum Schweigen zu bringen“, ruft er seinen Anhängern zu. „Aber wir werden uns nicht zum Schweigen bringen lassen.“

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