Basketball-EM
Und nun Litauen: Deutsche in Hammergruppe bislang bravourös

War gegen Bosnien-Herzegowina Topscorer der deutschen Mannschaft und will sich weiter verbessern: Dennis Schröder (r). Foto

© Marius Becker/dpa

Europameister, Olympia-Zweiter, dazu weitere NBA-Profis: Die deutsche Gruppe gilt bei der EM als die schwerste. Bisher kommen Schröder und Co. in Köln aber bestens durch – Nun wird es stimmungsvoll.

Erst Rudy Gobert, dann Jusuf Nurkic, nun Jonas Valanciunas: Deutschlands Basketballer wollen nach dem Topstart in die Heim-Europameisterschaft auch das dritte Team mit einem Top-Center aus der NBA besiegen.

Auf das 76:63 gegen Frankreich und das 92:82 gegen Bosnien-Herzegowina soll heute (14.30 Uhr/Magentasport) in Köln der nächste Coup folgen: Besiegt das Team von Bundestrainer Gordon Herbert auch den noch sieglosen Mitfavoriten Litauen, kann für die Finalrunde in Berlin geplant werden.

„Litauen ist ein sehr talentiertes Team, gut gecoacht und eine großartige Basketball-Nation. Das ist alles, was ich weiß“, sagte Chefcoach Herbert, nachdem sein Team mit großer Moral die Partie gegen Bosnien-Herzegowina gedreht hatte. Was dem 63 Jahre alten Trainer auch nicht entgangen sein dürfte: Litauen hat laute und exzellente Fans dabei, die Deutschland den Heimvorteil streitig machen dürften.

Topscorer Schröder will sich verbessern

„Litauen wird nochmal ein sehr harter Gegner, der auch viele Fans mitbringt. Wir gucken Video und versuchen, besser zu werden und dann ready zu sein“, sagte Kapitän Dennis Schröder, der mit 18 Zählern gegen Bosnien-Herzegowina zwar Topscorer des deutschen Teams war, mit seinem wackligen Wurf aber noch immer hadert. „Ich werde weiter werfen und meine Teammates in Szene setzen“, kündigte Schröder an. Dass trotzdem zwei Siege gelangen, ist…