Kostenlose Girokonten
So viel Kontogebühren können Bankkunden bei einem Wechsel sparen

Die Gebühren für Kontoführung und Bankkarten können sich erheblich unterscheiden

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03.09.2022, 15:33
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Zahlen Sie auch zu viel fürs Girokonto? Eine Auswertung zeigt, dass deutsche Bankkunden mit einem Wechsel rund sechs Milliarden Euro an Kontogebühren sparen könnten. Das sind die teuersten und die günstigsten Anbieter.

Viele Bürger drehen im Moment jeden Euro zweimal um. Eine nicht zu unterschätzende Sparmöglichkeit bietet dabei ein Wechsel des Girokontos. Denn: Insgesamt zahlen Bankkunden in Deutschland jährlich rund sechs Milliarden Euro zu viel Gebühren, wie das Verbraucherportal Biallo errechnet hat.

Diese Summe kommt in etwa zusammen, wenn alle Bankkunden ihrer teuren Hausbank den Rücken kehren und zu einem kostenlosen Girokonto wechseln würden. Im Schnitt kann der einzelne Bankkunde und die einzelne Bankkundin mit einem Wechsel laut Biallo rund 90 Euro im Jahr an Gebühren sparen. Und: „Die Ersparnis durch einen Wechsel zu einem kostenlosen Konto wird von Jahr zu Jahr größer, da die teuren Banken tendenziell immer kräftiger an der Preisschraube drehen“, sagt Horst Biallo, Chef von biallo.de.

Das Finanzportal hat für seine Analyse die Girokonto-Gebühren von fast 1200 Banken und Sparkassen verglichen. Berücksichtigt wurden dabei nur Gebühren für absolute Standard-Bankleistungen: eine monatlich anfallende Kontoführungsgebühr, Preise für Girocard und Standard-Kreditkarte sowie mögliche Kosten für fünf Überweisungen im Monat. Würde man noch weitere Bankdienstleistungen berücksichtigen, wie etwa Gebühren fürs Geldabheben im Ausland, käme man auf ein noch höheres Sparpotenzial. „Vielen Bankern fällt nicht viel ein, um die Kunden bei der Stange zu halten. Kreativ sind sie jedoch bei der Erfindung…