Tennis
US Open: Niemeier will „eigene Geschichte schreiben“

Hat die dritte Runde bei den US Open erreicht: Jule Niemeier. Foto

© Frank Molter/dpa

Jule Niemeier beweist bei den US Open, dass der Erfolg von Wimbledon kein Zufall war. Am Samstag spielt die 23-Jährige um den Achtelfinal-Einzug. Bislang zeigt sie eine beeindruckende Konstanz.

Bei der großen Serena-Williams-Show während der US Open spielt Jule Niemeier weiterhin nur eine Nebenrolle. Doch darüber klagen will Deutschlands einzige verbliebene Turnier-Hoffnung nicht.

„Es ist legitim, dass sie im Moment mehr Aufmerksamkeit bekommt als alle anderen. Das ist keine Schande“, sagte die Tennisspielerin. Und überhaupt: „Jeder schreibt seine eigene Geschichte.“

Niemeiers Story in New York ist auch keine schlechte: Die 23-Jährige steht in der dritten Runde, während die anderen sieben deutschen Starterinnen und Starter bereits an der Auftakthürde gescheitert waren. Die Dortmunderin beweist auf eindrucksvolle Weise, dass ihr überraschender Viertelfinal-Einzug in Wimbledon vor zwei Monaten kein Zufall war. Dass sie womöglich irgendwann in die Fußstapfen von Angelique Kerber treten kann, die aktuell wegen ihrer Schwangerschaft fehlt und die schon drei Grand-Slam-Turniere gewinnen konnte.

Niemeier: „Will jedes Match genießen“

„Ich mache mir noch keine großen Gedanken über einen Grand-Slam-Sieg“, sagte Niemeier betont gelassen. Sie wolle „jedes Match genießen, alles aufsaugen und mitnehmen“. Auch im Drittrunden-Duell gegen die 19-jährige Chinesin Zheng Qinwen am Samstag. „Das ist eine sehr gute Spielerin, sie hat eine extrem harte Vorhand und kann sehr schnell spielen“, sagte Niemeier, die Nummer 108 der Welt, vor dem dritten Duell der beiden.

Sie müsse sich „sehr gut auf den Beinen bewegen“, um die in der…