Angriff auf Cristina Kirchner
Mann zielt mit Waffe auf ihr Gesicht: Argentiniens Vizepräsidentin entgeht offenbar nur knapp einem Attentat

STORY: Die frühere argentinische Staatschefin und amtierende Vizepräsidentin des Landes, Christina Kirchner, ist vor ihrem Wohnhaus in Buenos Aires mit einer Waffe bedroht worden. Ein Mann zielte mit einer Waffe auf die Politikerin und drückte ab. Ein Schuss löste sich allerdings nicht, so dass Kirchner unverletzt blieb. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Attentäter fest. Der argentinische Staatschef Alberto Angel Fernandez sprach von einem Mordanschlag. Nur ein technischer Defekt habe verhindert, dass die 69- jährige Kirchner getroffen worden sei. Bei dem Mann soll es sich um einen 35 Jahre alten Brasilianer handeln. Über sein Motiv ist bisher nichts bekannt. Kirchner muss sich zurzeit in einem Korruptionsverfahren verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte kürzlich zwölf Jahre Haft und eine lebenslange Sperre für öffentliche Ämter gefordert. Kirchner selbst weist die Anschuldigungen zurück und spricht von einem politisch motivierten Prozess. Zahlreiche Anhänger der Vizepräsidentin kampieren als Unterstützung derzeit vor ihrer Wohnung.

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02.09.2022, 10:44
2 Min. Lesezeit

Aufruhr in Argentinien: Vor ihrem eigenen Haus ist die umstrittene ehemalige Präsidentin Cristina Kirchner von einem Mann mit geladener Waffe bedroht worden. Der Angreifer wurde festgenommen – Staatschef Fernández spricht von einem Attentat.

Argentiniens Vizepräsidentin Cristina Kirchner ist offenbar nur knapp einem mutmaßlichen Attentat entgangen. Ein Mann richtete am Donnerstag in der Hauptstadt Buenos Aires eine Schusswaffe auf die frühere Staatschefin, als diese vor ihrer Wohnung von Anhängern begrüßt wurde. Präsident Alberto Fernández sagte später, die Waffe sei mit fünf Kugeln geladen gewesen und habe nur aus technischen Gründen keinen Schuss abgegeben. Der Angreifer wurde…