Russische Invasion
Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Nach Raketenangriffen in Bachmut steigt Rauch in den Himmel auf. Foto

© Kostiantyn Liberov/AP/dpa

IAEA-Experten sollen das besetzte Atomkraftwerk Saporischschja inspizieren. Selenskyj berät wieder mit seinen Militärs. Und das
neue Schuljahr beginnt in der Ukraine. Die Ereignisse im Überblick.

Nach Wochen der Sorge um das besetzte Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine werden Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) heute dort zu einer Inspektion erwartet.

Das teilte die russische Besatzungsverwaltung in der eroberten Region mit. Die 14 Experten mit IAEA-Direktor Rafael Grossi an der Spitze trafen am Mittwoch in der gleichnamigen Großstadt Saporischschja ein, die in ukrainischer Hand ist. Von dort sind es 120 Kilometer Fahrt bis in die Stadt Enerhodar zu Europas größtem AKW. Es wurde in den vergangenen Wochen immer wieder beschossen.

Für die Ukraine ist Donnerstag der 190. Tag in dem Abwehrkampf gegen die russische Invasion. Zugleich beginnt am 1. September nach den Sommerferien wieder die Schule – diesmal unter den Bedingungen des Krieges. Nach ukrainischen Angaben seien bis Mitte August 2300 Bildungseinrichtungen beschädigt und 286 vollständig zerstört worden, berichtete Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). Auch in Russland ist ab dem 1. September wieder Schulunterricht.

Atomenergiebehörde will ständige Vertreter in AKW

Nach Ankunft im Süden der Ukraine sagte IAEA-Chef Grossi, die Mission in dem Kernkraftwerk werde mehrere Tage dauern. „Wenn wir eine ständige Präsenz aufbauen können, wird es länger dauern“, wurde Grossi in ukrainischen Medienberichten zitiert. „Aber dies ist unser erster Aufenthalt, der mehrere Tage dauern wird.“ Auch der russische Stadtchef von Enerhodar,…