01.09.2022, 07:46
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Die Flächenspeicherheizung ist die Weiterentwicklung der Nachtspeicherheizung. Sie galt lange als verpönt, ist aber alles andere als ein Notnagel, wenn das Gas knapp wird. Welche Kosten die Flächenspeicherheizung mit sich bringt, welche Modelle es gibt und worauf Käufer achten müssen. 

Die Speicher sind leer, der Gaspreis oben. Grund dafür sind die Sanktionen des Westens gegen Russland wegen dessen rechtswidrigen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Einen bis zu fünffachen Anstieg des Gaspreises fürchten Experten auf die Deutschen im Winter zukommen, dreht der Kreml den Gashahn ganz oder teilweise zu – wie jetzt geschehen. Nur zehn Prozent der möglichen Menge fließt aktuell (Stand 27. Juli 2022) durch Nordstream 1.  Leisten können sich den hohen Gaspreis die wenigsten. Selbst Besserverdiener dürften schief schauen, wenn sie die Heizperiode ihrer Stadtvilla statt 5.000 Euro satte 25 Riesen kostet. Grund genug für die Politik, den Bürgern das Gassparen aufzuerlegen. Alternativen müssen also her.

Auf politischer Ebene gibt es die in Form des Frackings, des Ausstiegs vom Ausstieg aus der Atomkraft, der Wiederinbetriebnahme abgeschalteter Kohlekraftwerke oder gar der Inbetriebnahme von Nordstream 2 und der damit verbundenen Aufhebung der Sanktionen, um den Gaspreis zu drücken. Allen gemein sind zwei Dinge: Erstens sind sie politisch schwer oder überhaupt nicht zu vermitteln, und zweitens haben die Bürger, denen es an die Tasche geht, keinen Einfluss darauf, was die von ihnen gewählten Vertreter nun als sinnigsten Weg erachten, Klimaziele und Wirtschaftskrieg gegen Russland unter einen Hut zu bringen.

Die Alternativen zur Gasheizung

Kein Wunder also, dass sich viele Menschen nach alternativen Heizmethoden umschauen. Viele gibt es nicht. Die Erdöl-Heizung steht vor dem Aus und wird nicht mehr…