Formel 1
Porsche-Poker: Verstappens Red Bull pocht auf „Philosophie“

Max Verstappens Red Bull will mit Porsche zusammenarbeiten. Foto

© Olivier Matthys/AP/dpa/Archivbild

Die Verhandlungen zwischen Red Bull und Porsche ziehen sich. Angeblich wackelt der Formel-1-Einstieg der Stuttgarter sogar. Trübt das die Laune der Fans von Posterboy Max Verstappen?

Auf XXL-Werbebannern empfängt Max Verstappen seine Orange-Army an den Toren der Formel-1-Strecke von Zandvoort.

In den Vorgärten der PS-Fans rund um den niederländischen Küstenort wehen Zielflaggen. Lokalmatador und Weltmeister Verstappen sorgt beim Grand Prix der Niederlande für riesige Begeisterung.

Zwischen seinem Rennstall Red Bull und dem Wunsch-Partner Porsche ruckelt es aber. „Porsche-F1-Einstieg wackelt“, titelte das Fachmagazin „Auto, Motor und Sport“. Eine Woche nach dem Einstieg von Audi zur Saison 2026 lautet die Frage: Wann verkündet die andere Volkswagen-Tochter ihr endgültiges Go?

„Porsche befindet sich in Gesprächen, wir haben aber noch keine finale Entscheidung getroffen“, sagte VW-Konzernchef und Porsche-Boss Oliver Blume im Interview der „Braunschweiger Zeitung“. Man begrüße „das neue Reglement, das eine deutlich höhere Elektrifizierung der Motoren zulässt und den Einsatz von synthetischen Kraftstoffen“. Mehr aber auch nicht. Das ist der Status Quo der Sportwagenmarke.

Formel 1 passt sich der Auto-Branche an

Die Formel 1 hat für die ersehnten Hersteller Audi und Porsche einen Regelkompromiss geschaffen. Ab 2026 sollen die Hybrid-Motoren mit 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden. Der Verbrenner im Aggregat soll nur noch 50 Prozent der Leistung beitragen, der Rest ist elektrisch. Das passt zur künftigen Ausrichtung der Auto-Branche.

Jetzt geht es aber ans Feintuning. Das…